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Ausstellung

Ausstellung

MAKEMAKE3
Jungkunst

29. November bis 19. Dezember 2015

 

Vernissage – Samstag 28. November 2015 – 19 Uhr

Laudatio: Michael Sutter   www.kulturteil.ch

 

KünstlerInnen
Susi Hinz, Mirko Kircher, Linda Wunderlin, Dexter Maurer, Anita Weibel, Attila Wittmer, Tizian Merletti, Fabio Melone

 

jungkunst – eine Plattform für junge Schweizer KünstlerInnen

 

Junge Kunst zum Jahresende – Ein hoch auf die 1990er Jahresende PDF

 

Bote – 30. November 2015 – Gute junge Kunst präsentiert

 

 

MakeMake 3 - Def

Flyer_Einladungskarte PDF

Fabio Melone

Jahrgang 1984

 

In meiner künstlerischen Tätigkeit befasse ich mich stark mit Illustrationen und Collagen. Ich experimentiere mit verschiedenen Strukturen und Materialien. Durch das Zusammenfügen von Bildern und Fotografien werden die Werke neu interpretiert und die Wahrnehmung des Bildes verändert sich. Die Werke befassen sich oft mit Gesichtern und Augen. In meinen Arbeiten setze ich mich stark mit unserem Ursprung (woher kommen wir?), Identität und Ausdruck unserer Persönlichkeit auseinander. Durch Reisen und Kulturen lasse ich mich inspirieren und versuche dies in meine Bilder einfließen zu lassen. Die Faszination für Kunst und Design und dessen Fähigkeit, Menschen zu bewegen, Denkweisen zu verändern und Emotionen zu suggerieren, begleitet mich allgegenwärtig.

 

 

Tizian Merletti

geboren 31.3.1990 in Winterthur
2012 Gestalterischer Vorkurs Luzern
2013-15 Studium Illustration in Luzern
Suche meistens die Komik, wenn ich zeichne.

 

 

Attila Wittmer

Geboren: 29.6.1990 in Luzern

2008 – 2011 Lehre als Baumschulist, Gärtner

2011 – 2015 Vorkurs und Baechelor in Kunst an der Hslu Design&Kunst Luzern

Seit Herbst 2015 in der Klasse von Walter Dahn an der Kunst Akademie in Braunschweig.

 

Ausstellungen:

2013 Gründung Kollektiv Leinenlos,(mit Adriana Zürcher, Lotta Gadola) Organisation von verschiedenen Ausstellungen im Tatort Bernstrasse Luzern, Teiggi Luzern und Südpol Luzern.

Juli 2013 Artthurjunior

August 2013 Projekt Shelter Sic! Elephanthouse

Januar 2014 Kunst U33 Zentralschweiz

März 2014 Kulturforum Buchrain

Performens Abend zwei Teiggi

April 2014 FWD Nr.13 Sursee

Juli 2014 SPAMAM and Friends Kunsthalle Marcel Duchamp, Cully

Januar 2015 Arlecchino Galerie Cafe & Bar Luzern

August 2015 Galerie K25 Luzern Ready?Ready!Ready.

 

 

Linda Wunderlin

Form follows Process

Die Skulpturengruppe ist durch eine spezielle Form der Bildhauerei entstanden; dem „taille directe“. Hierbei wird der traditionelle und aufwändige Entwicklungsprozess einer Skulptur (Skizze – Reinzeichnung – Modell – Übertragung) beiseite gelassen und direkt im Endmaterial gearbeitet. Die Form wird so nicht von Anfang an bestimmt, sondern entwickelt sich während der Arbeit. Material und Werkzeug bestimmen die Formensprache, der Bildhauer reduziert sich zum Instrument. So entstanden fließende, sich windende und aufsteigende Formen mit den Merkmalen des jeweiligen Materials, die eigene Stofflichkeit verleugnend, vielleicht sogar einen anderen Aggregatszustand vorgaukelnd.

 

Man wird auch nicht jünger, Constantin.

Eine Liebeserklärung an einen, der die Bildhauerei wie wenige Andere geprägt hat: Constantin Brancusi.

 

Kunst aus Bau

Beton, Armierung, Schaltafel: Die männliche Welt des Baus trifft auf die absolut weibliche Formen eines voluminösen Torsos. Gegensätze, die sich ergänzen.

 

Person

* 1982 – Lehre als Steinbildhauerin –
sieben Gesellenjahre – Eigenes Atelier in Sissach – Zur Zeit: Gestalterische Horizonterweiterung als Studentin; Institut Kunst / Hochschule für Gestaltung und Kunst / FHNW in Basel.

Mirko Kircher

Jahrgang 1991

 

„Mit meinen Bildern versuche ich eine Geschichte zu erzählen. Vielleicht ist es meine eigene, vielleicht aber auch die von all denjenigen, die sich in den Bildern selber wiedererkennen. Blind durch den Drang zur Suche nach geeigneten Bildinhalten habe ich versucht mich wieder auf die grundlegenden Dinge zu konzentrieren. Auf mich selber, mein soziales Umfeld, auf all die Menschen mit denen ich mein Leben teile und die mich inspirieren. Lange Wochenenden, tiefe Freundschaften, Exzess, Glitzer und Co. Sind Bildinhalt und Teil meines Lebens zugleich. Man soll mit wachsamen Auge durch die Bilder wandern auf der Suche nach etwas, was ich selber nicht in Worte fassen kann und doch so offensichtlich ist. Nennt es Liebe, Lifestyle oder wie auch immer.“

 

Sugar Mirkos aktuelles Projekt mit dem Titel „All these Youngstars“ besteht bisher aus drei Serien mit insgesamt 30 Bildern, die er im Siebdruckverfahren geschaffen hat. Über die letzten Jahre hat sich Sugar durch einen fast wissenschaftlichen Bildfindungsprozess seine eigene Siebdruck-Technik erarbeitet. Durch häufiges Überdrucken mit einer kleinen Anzahl an Motiven, teils transparent, teils opak, erreicht er eine Tiefe in seinen Bildern die an die Malerei erinnert. Unübersichtliche, spontane Kompositionen sowie scheinbar willkürliche Farbkombinationen zeigen die Überreste einer durchgeplanten Schlacht der Farben und Formen auf der Leinwand.

 

„Ich war meistens alleine wenn ich in der Kunstschule in Luzern die Nacht durchgearbeitet habe. Man hat seine Ruhe, kann sich unendlich viel Platz nehmen und vor allem kann man sehr laut Musik hören. Letzteres um sich in rauschartige Zustände von schier endloser Kreativität und Motivation begeben zu können.“

 

 

Dexter Maurer

Dexter Maurer was born on February 11, 1994 in Porrentruy, Jura.

 

After the Obligatory school, Dexter moves to the Wallis to follow art lessons in the EPAC (école professionnelle des arts contemporains.) During these four years, he had the chance to participate to differents events like exhibitions, performances and art festivals.

 

After his graduation (2013), he feel that illustration and painting was his favorites mediums to show his universe. Now, Dexter works as a freelance illustrator.

 

As a kid, Dexter always enjoyed looked the animations and the comics. These two medias continues to inspire him now, that’s why narration has a main place in his work.

 

Dexter illustrates fantastic worlds, where bizarre meet concrete situations .Some drawings bring to light human fears, worries and emotions, while others reveal solitude, sadness or the dreams imagery. In a constant switch from static to dynamic, from intense to mild colours or even black and white, depending on the depicted story or state of mind.

 

The color range, the recurring symbols and motifs are for him a way to give a surrealistic dimension to an academic drawing.
For the final render, he use traditional techniques such as colors pencils, acrylic painting and graphite. But also the digital drawing.

 

Susi Hinz

geboren 1988 in Naumburg an der Saale, Deutschland,
absolvierte nach ihrem Abitur zunächst eine Berufsausbildung zur Modeschneiderin in Münchberg (August 2010).
Im Anschluss daran begann sie ihr Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee mit dem Abschluss Bachelor of Arts (Fashion) im Oktober 2015.
Während dessen sammelte Susi Hinz verschiedenste Erfahrungen durch Praktikas u.a. beim Film (Berlin 2013), beim Modehaus Viktor & Rolf (Amsterdam 2014), durch verschiedene berufliche Nebentätigkeiten sowie durch Projekte, Kollaborationen und Ausstellungen während ihrer Studienzeit in Berlin.
So spielt sie seither mit den Medien der Kunst und auch der Mode um ihr phantastisches bunt verrücktes Universum zum Ausdruck zu bringen.

Anita Weibel

Jahrgang 1985

 

In der Videoperformance malplena setzt sich Anita Weibel mit der Visualisierung und dem Erzeugen von Assoziationen auseinander. Durch gezielte Anspielungen wird ein Assoziationsraum abgesteckt, innerhalb dessen inhaltliche Ansätze aufeinander treffen und sich überlagern. Die dabei eingesetzten visuellen wie auditiven Elemente haben nicht den Anspruch eindeutige Gedankenverbindungen hervorzubringen, sondern lassen eine Mehrdeutigkeit entstehen. Die Assoziationen bewegen sich innerhalb der Komplexität menschlicher Konstrukte und werfen Fragen über die menschliche Existenz auf. Durch Kostüm und Setting wird die dargestellte Figur zum Orakel welches von Geburt und Tod erzählt. Dabei nehmen die Worte Formen des Unheilvollen und Düsteren an.

 

Die Performances für die Arbeit malplena entstanden aus dem Experimentieren mit Körper und Objekt heraus. Sie wurden mit einer genaueren Untersuchung und dem Arbeiten an einer präziseren Umsetzung erweitert. Die Künstlerin setzte dafür die Videotechnik bewusst als Präzisionsinstrument ein.

 

Beschrieb:
Die Videoperformance malplena besteht aus zwei Videoperformances die inhaltlich und formal Bezug zueinander nehmen. Zu sehen ist eine Frau, die in ein schwarzes Spitzenoberteil gekleidet ist.

 

Im ersten Teil ist ihr Gesicht von einem schwarzen Spitzenschleier teilweise verhüllt und erscheint durch den Schleier hindurch deformiert. Beinahe regungslos bewegen sich nur ihre Augenlieder auf und zu. Nach einer Minute heben ihre Hände den Schleier an. Zum Vorschein kommt nun eindeutig die Deformierung im Mundbereich. Der Mund ist dadurch leicht geöffnet und zeigt ein zahnloses Schwarz. Er beginnt sich langsam zu öffnen und es wächst aus dem Schwarz heraus ein undefinierbares Volumen. Dabei verschwindet der Unterkiefer in der Dunkelheit des Schattenwurfes und die Wangen werden nach innen gesogen. Schliesslich presst sich ein dunkler, runder Fremdkörper heraus. Er fällt hinunter und verschwindet aus dem unteren Bildrand.

 

Der zweite Teil zeigt die Frau im selben Setting jedoch aus einem anderen Blickwinkel. Sie hält eine Glasschüssel mit dunkler Flüssigkeit in den rund geformten Händen. Im Takt des atmenden Bauches, welcher sich wölbt und senkt, bewegt sich das Gefäss vor und zurück. Dabei gerät die Flüssigkeit immer näher bis zum Schüsselrand. Kurz bevor sie überschwappt geht ein Zucken durch die Hände und etwas fällt von oben herab. Durch den Aufprall gerät die Flüssigkeit ausser Kontrolle und die Schüssel aus Glas droht hinunter zu fallen. Im letzten Moment hält sie die Frau am unteren Bildrand fest während der Inhalt langsam ausbrodelt.

 

(Malplena ist Esperanto und bedeutet Vakuum, also das Nichtausgefülltsein oder auch die Leere.)

Veranstaltungen

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